Die Ayurveda-Kur
So, Andreas,
nun hast Du also die gesamte 12-Tages-Kur absolviert...
Wie geht es Dir und wie hast Du den letzten Teil, die Ayurveda-Kur, empfunden?
Andreas: Das war eine total spannende Achterbahnfahrt! Zuerst mal, wir haben das ja bei Dr. John Switzer am Starnberger See gemacht -- bei traumhaften Herbstwetter, das allein hatte schon einen tollen Effekt. Und dann gab es sechs Tage lang Anwendungen: All das, was ich bisher nur aus Filmen oder Werbeprospekten, ist mir nun selbst zuteil geworden. Und das war echt
Wahnsinn!
Wie ist das abgelaufen?
Andreas: An jedem der sechs Tage der Ayurveda-Kur gab es Anwendungen: Massagen, Drainagen, Einläufe (ja!) -- alles, um die freigewordenen Toxine aus dem Körper zu schaffen. Und die ersten beiden Tage haben in mir die totalen Glücksgefühle freigesetzt... es fühlte sich unglaublich an, mir selbst etwas Gutes zu tun bzw. tun zu lassen!
Besonders das Ölgießen auf die Stirn war intensiv und hat mich innerlich entspannt. Das Schöne war für mich, dass es nicht nur eine "Wohlfühlerfahrung" war, sondern alle Anwendungen individuell auf meine Konstitution abgestimmt waren. Kein Pauschalprogramm, sondern ayurvedisch mit meinem Typus in Einklang gebracht.
Was hat es mit den Einläufen auf sich?
Andreas: Es war schon komisch, das erste Mal im Leben einen Einlauf zu bekommen -- und auch gewöhnungsbedürftig. Ich erspare jetzt Einzelheiten, aber am ersten und letzten Tag war es mit Öl, dazwischen täglich mit Kaffee.
Ich fand das auch erst eigenartig, aber die Kaffeeinläufe hatten immer eine unmittelbare Auswirkung, total faszinierend. Ansätze von Kopfschmerzen gingen beobachtbar in Minuten weg, Rückenschmerzen wurden spürbar vermindert und auch das Wohlbefinden im Bauch war sofort wieder da. Wirklich beeindruckend!
Wie lief die Begleitung durch Dr. John Switzer während dieser Zeit?
Andreas: Alle zwei Tage stand ein Termin bei ihm an. Die homöopathische Erstanamnese hatte ich schon früher im Jahr gemacht, und nun ging es darum, die Auswirkungen der Kur zu analysieren, ein homöopathisches Konstitutionsmittel (oder auch Akutmittel) zu finden, die ayurvedischen Anwendungen zu definieren und den Ernährungsplan auch für die Zeit danach aufzustellen.
Wie lief das mit der Ernährung ab -- da war ja auch eine Umstellung geplant?
Andreas: Richtig. Für das Frühstück war Selbstversorgung angesagt (Kastanienmehlbrei bzw. glutenfreies Müsli), danach gab es jeden Tag die vorbereitete Box: Wildkräuter-Rohkostsalat mit Salatsoße, Brottrunk (fermentiert), Leinsamen-Kräcker, Wildkräuter-Smoothie. Was für manche vielleicht nach Verzicht aussieht, war es aber überhaupt nicht. Meine Geschmacksnerven sind durch das Fasten gefühlt viel intensiver geworden und daher waren das auch Geschmacksexplosionen, obwohl es so banal klingt! :-)
Das Essen war immer frisch zubereitet und auch in der Menge ausreichend. Überraschend! Aber ich weiß auch schon, dass ich danach mehr Substand bzw. Proteine brauchen werde, da werde ich noch dran arbeiten, wieder ein bisschen zuzunehmen.
Wie fällt Dein Gesamt-Fazit für diese Kur aus?
Andreas: Ich bin fasziniert! Was in so kurzer Zeit möglich ist, in welcher Form ich meinen Körper besser kennenlernen durfte und wieviel Lust es mir gemacht hat, mich selbst mit meiner Ernährung jetzt weiter zu beschäftigen -- das finde ich am spannendsten. Es war definitiv eine Achterbahnfahrt und ich habe alle Phasen als sehr intensiv erlebt.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, wieder einmal so eine Kur zu machen. Als erstes möchte ich aber jetzt wirklich drangehen zu planen, wie ich mich in Zukunft so ernähren kann, dass meinem Körper gut geht -- aber gleichzeitig auch kein Dogma daraus wird. Gerade bei meinen vielen Reisen wird das schon Planung und Logistik erfordern, und in einigen Situationen sicherlich auch Flexibilität.
Der Verzicht auf Zucker fällt jetzt schon leicht; es ist eigentlich kein Verzicht, sondern ein Wegfallen der Gelüste -- ich habe einfach keine Lust auf Süßes. Wenn ich den Geschmack brauche, langt ein kleiner Löffel eines Desserts; mehr braucht es für mich gerade nicht. Ebenso versuche ich ohne Milch und Gluten auszukommen, das wird etwas anstrengender, aber ist möglich.
Und wie gesagt, ich möchte kein Dogma draus machen, sondern nur einen Leitfaden, wie ich meinem Körper und meiner Gesundheit etwas Gutes tun kann: Wenn ich wirklich Lust auf ein Stück Pizza oder ein Tiramisu habe, dann werde ich das auch essen! Aber bisher ist diese Lust einfach nicht aufgetaucht -- und das ist ein wunderbares Gefühl von Freiheit. Allein dafür wäre es schon die Mühen wert gewesen! :-)
Weitere Infos:
Panchakarma Ayurveda-Kur Dr. John Switzer
https://ein-langes-leben.de/ayurveda-behandlungen/196-ayurveda-panchakarma-mini-kur
selbst.werk
Andreas Hauser
Kolbestr. 3, 04229 Leipzig
www.selbstwerk.eu
andreas[dot]hauser[at]selbstwerk[dot]eu
Wir sind was wir essen...
Andreas, Du und Michaela habt Euch dazu entschieden, im Herbst 2018 eine Ayurvedische Panchkarma-Kur durchzuführen. Was hat Dich persönlich denn dazu gebracht?
Andreas: Nun ja, wir versuchen zuhause ja schon seit Jahren, uns einigermaßen gesund zu ernähren und darauf zu achten, was wir unserem Körper so zuführen. Ich habe für mich aber auch gemerkt, dass ich so oft Heißhunger auf Lebensmittel hatte, die mir nun wirklich nicht guttun: Kuchen und Kekse zum Beispiel, Schokoladeriegel, Süßes generell übte eine magische Anziehungskraft auf mich aus... Dazu kommen dann teils noch öl- und fetthaltige Speisen -- oder einfach Gewohnheiten aus der Kindheit wie Kellogg's Smacks, auf die ich manchmal richtig Lust hatte. Und ich habe gemerkt, dass mir bzw. meinem Körper das immer weniger gut tut.
Aber Du hast doch schon seit Jahren Deine Konsumgewohnheiten umgestellt. Wie kam es dazu?
Andreas: Vor 7 Jahren habe ich aufgehört, Fleisch zu essen. Nach einem Traum bin ich aufgewacht und mochte den Geschmack von Fleisch einfach nicht mehr. Kein Dogma dahinter, es schmeckt mir einfach nicht mehr. Danach habe ich etwas abgenommen, bin zum Frühaufsteher geworden und kaum mehr erkältet -- durchweg positive Auswirkungen. Dann merkte ich, dass mir Milch nicht mehr richtig gut tat und habe das reduziert; es gibt genug wunderbare Alternativen, wenn es um den Geschmack geht, auch für Cappuccino. Und vor einem halben Jahr nach einer Erkältung mit Stimmverlust habe ich auf meine inneren Persönlichkeitsanteile gehört, die mir geraten haben, keinen Alkohol mehr zu trinken. Und gerade das war wirklich eine positive Veränderung.
Und jetzt die Kur? Was soll denn nun noch weiter passieren?
Andreas: Anfang des Jahres habe ich meine Blutwerte messen lassen und da waren einige Werte -- gerade in Relation mit Stress -- nicht richtig berauschend. Da war dann auch mir klar aufgezeigt, dass die Qualität meiner Ernährung in direktem Zusammenhang mit meiner Gesundheit steht. Gerade unter Stress neigte ich dazu, Ungesundes schnell zu mir zu nehmen und das hat mich selbst unterbewusst schon länger gestört. Durch die Untersuchung ist es dann zutage getreten und mir war klar, ich möchte da genauer hinschauen -- ich wusste allerdings nicht, wie und was ich tun könnte.
In dem Moment haben wir uns mit einer sehr guten Freundin getroffen, die nach einer Stressphase plötzlich mit Mitte 70 wieder aussah wie das blühende Leben! Und auf Nachfrage hin hat sie dann von einer Kur erzählt, die für sie einen Neubeginn bei der Ernährung markierte: Die Ayurvedische Panchakarma-Kur von Dr. John Switzer.
Und was ist es, was Dich an dieser Art der Kur besonders interessiert?
Andreas: Es handelt sich um einen Prozess der Entgiftung ("Detox"), der den gesamten Körper von schädlichen und überflüssigen Stoffen reinigt -- und danach die Ernährung neu wieder aufbaut. Es läuft in 4 Stufen ab:
- Heilfasten während der Vorkur
- Mineralisierte grüne Cocktails
- Nährstoffreiche Ayurveda-Ernährung basierend auf Wildkräutern und Rohkost
- Homöopathische Konstitutionsbehandlung
Ich habe im Sommer auf einer Wildkräuterwanderung mit Dr. Switzer teilgenommen und fand die Idee mit frischen Cocktails / Smoothies für mich total stimmig. In der Folge habe ich damit schon vor der Kur begonnen und gleichzeitig meinen Zuckerkonsum erheblich eingeschränkt.
Und mit welcher Haltung gehst Du nun in die Kur?
Andreas: Ich bin vor allem mal gespannt! Darauf, wie mein Körper und mein Geist auf das Fasten reagieren, ob ich das überhaupt schaffe und was es für mich an Erkenntnissen bringt. Und dann werde ich sehen, welche Auswirkungen das auf meine Gelüste, Gewohnheiten und damit auf mein Leben hat.
Für weitere Infos:
Wildkräuter-Vitalkost und Ayurveda nach Dr. Switzer:
https://ein-langes-leben.de/
selbst.werk
Andreas Hauser
Kolbestr. 3, 04229 Leipzig
www.selbstwerk.eu
andreas[dot]hauser[at]selbstwerk[dot]eu
Es begann bei einer Alpenwanderung: An einem Gebirgsbach entdeckte ich ein Stück sauber poliertes und wunderschönes Stück Schwemmholz -- es übte sofort eine Faszination aus in seiner Natürlichkeit und seiner Geschichte.
Von da an begann ich zu sammeln... der Ammersee ist ein wahres Paradies für Schwemmholz aller Art, von kleinen Stückchen bis hin zu großen Planken. Achtsam wurden alle Holzteile von mir gewaschen und geputzt. Und nachdem der Fundus wuchs, kamen auch Ideen, wie ich diese Naturschätze kreativ nutzen kann.
Und dann kamen die Ideen, die ich mittlerweile im selbst.werk zur Geltung bringe:
Kerzenständer: von Holz umfasstes Glas, mit Seil gehalten
Mobile: hängende Objekte an Fensterrahmen und Schrankwänden
Holzbündel: Dekorationsgegenstände am Boden
selbst.werk Kartenständer: Holzplanken mit neuer Bestimmung
Holzstrauß: schlichte Schönheit von Schwemmholz -- jedes mit seiner Geschichte
Schlüsselhalter und Schreibboard
Kombination aus Holz, Kerze, Glas und Wollteppich
Was als kleine Verrücktheit auf meinen Spaziergängen startete, ist mittlerweile eine Quelle der Ruhe, Kraft und Gelassenheit geworden. Mehrere meiner inneren Persönlichkeitsanteile sind mit mir sehr zufrieden: Kreativität als achtsamer Weg zur selbst.stärkung.
Und was ist Dein/Ihr Weg, der Kreativität Zeit und Raum zu geben?
selbst.werk
Andreas Hauser
Kolbestr. 3, 04229 Leipzig
www.selbstwerk.eu
andreas[dot]hauser[at]selbstwerk[dot]eu