26 April, 2020

Umgang mit inneren Glaubenssätzen

 

"Coaching - das ist doch nichts für mich!"

 


Den Gedanken, dass Coaching nichts für sie ist, haben viele Menschen in sich. Immer wieder hören wir bei unseren Klienten anfangs eine Zurückhaltung oder sogar innere Widerstände, sich in schwierigen Lebensphasen Unterstützung zu holen. Und doch bringt sie ihr Wunsch nach Begleitung ins selbst.werk. Woran mag das liegen?

Als Menschen eignen wir uns im Laufe unseres Lebens Glaubenssätze an, die von unserer Umwelt - oft auf der Basis von schlechten Erfahrungen und 'gut gemeinten' Ratschlägen - auf uns projiziert werden. Unbewusst und oft ungeprüft übernehmen wir diese und wenden sie auf unsere eigenen Situationen an - egal ob sie uns wirklich weiterhelfen oder nicht. 

Hier ist eine ungeordnete Auswahl von Glaubenssätzen, die potenzielle Klienten bei ihrer Entscheidung, zum Coaching zu gehen oder nicht, beeinflussen:
  • "Ich muss mein Leben allein bewältigen."
  • "Ich kann mir das nicht leisten."
  • "Andere haben viel schlimmere Probleme als ich."
  • "Es nützt ja eh nichts." 
  • "Ich darf andere nicht mit meinen Problemen belasten."
  • "Ich hab schon alles probiert."
  • "Das bin ich doch gar nicht wert."
  • "Der/Die Coach denkt sicher schlecht von mir."
  • "Ich kann das bestimmt nicht."
  • "Ich muss meine Probleme selbst lösen."
  • "Ich muss doch nicht zu einem Psychoklempner!" 

Kommt davon das ein oder andere bekannt vor?

Glaubenssätze sind tief in uns verankert, und sie beeinflussen unsere Entscheidungen im Leben. Vielleicht ist uns sogar bewusst, dass unsere Glaubenssätze nicht absolut sind und auch nicht auf jede Situation angewendet werden sollten - und doch sind sie gültig wie eine Religion.

Im Coaching arbeiten wir mit den Persönlichkeits-Anteilen, die diese Glaubenssätze meist schon seit vielen Jahren vertreten. Im Coaching merken unsere Klienten, dass die inneren Teile einen guten Grund haben, ihre Glaubenssätze so vehement zu vertreten. Gleichzeitig ist es wie eine Befreiung, dass sie diesen Empfehlungen nicht blind im 'Autopiloten-Modus' folgen müssen.

Machen Sie sich Ihre eigenen Glaubenssätze zu einem Coaching bewusst: Was hält sie genau davon ab, den ersten Schritt zu machen, um Unterstützung anzunehmen und in ihrem Leben den nächsten Schritt zu gehen?

Wir laden Sie ein, sich und Ihre Glaubenssätze zu uns ins selbst.werk zu mitzubringen - bei uns sind alle Teile willkommen.

Wir freuen uns auf Sie.


selbst.werk
Michaela & Andreas Hauser
Kolbestr. 3, 04229 Leipzig
www.selbstwerk.eu 

16 April, 2020

Raum und Atmosphäre im selbst.werk

Endlich dürfen wir die Räume des selbst.werks nach der Corona-Schließung wieder öffnen! :-) 
Nach vier Wochen Abstinenz freuen wir uns, unsere Klienten wieder persönlich begrüßen zu können - vielleicht fehlte Ihnen das selbst.werk und die Selbst.arbeit ja auch? 


=>  weiter Raum zur Entfaltung
=>  moderner Loft-Charakter
=>  inspirierende Atmosphäre
=>  ansprechende Farben & Formen & Materialien

All das waren die Kriterien, nach denen wir uns 2015 auf die Suche nach den Räumlichkeiten für unsere Coaching- und Therapie-Praxis in Leipzig gemacht haben. Uns schwebte ein ganz besonderer Ort vor, der sowohl für uns als auch für unsere Klienten eine einzigartige Wohlfühl- und Arbeitsatmosphäre darstellen konnte.

Als wir dann das erste Mal die Räumlichkeiten in der Kolbestraße betraten, war uns beiden sofort klar, dass wir genau das gefunden hatten. Das Kutscherhaus im Hinterhof eines Wohnblocks, das einst als Goldschmiede funktioniert hatte, war modern saniert und hatte dabei seinen ursprünglichen Charakter bewahrt: großer Raum, zwei alte Eisenstüzen mit Träger, dicke Mauern, grob verputzte Ziegelwände, abgehängte Decke mit direktem und indirektem Licht. Und genau dort gründeten wir das selbst.werk.

Den offenen großen Coachingraum nutzen wir für Einzelsitzungen und Gruppentrainings. Jeden Tag, an dem wir die Räumlichkeiten betreten, freuen wir uns aufs Neue, hier arbeiten zu dürfen. Und diese Freude übertragen wir gerne auf unsere Klienten, denen wir die Räume im selbst.werk sowie unsere inneren Frei-Räume achtsam zur Verfügung stellen.




Blick in den großen Coaching-Raum
(ohne Praxis-Hund, natürlich)


 
Raum für Gespräch, Austausch und Arbeit
 


 Auf der Suche nach dem Selbst.Wert.Gefühl
 


 Mischung aus Altem und Neuem



Die Lichtsäule mit Logo am Eingang


Welcher Archetyp spricht Sie an?



Licht und Kunst im Raum



All diese Eigenschaften sind in uns



 Einladung zum kostenlosen Kennenlerngespräch



 Einzel-, Paar- und Gruppencoaching
 


 Unser Postkartenständer aus Schwemmholz



Willkommen im selbst.werk!



Seien Sie eingeladen, sich selbst. ein Bild zu machen: Nutzen Sie den Raum und die Atmosphäre für Ihre ganz persönlichen Selbst.entwicklungs.prozesse.

Wir freuen uns auf Sie.


selbst.werk
Michaela & Andreas Hauser
Kolbestr. 3, 04229 Leipzig
www.selbstwerk.eu 

17 März, 2020

Corona: die Krone, die Königswürde



Die aktuelle Lage um den Corona-/COVID-19-Ausbruch betrifft und berührt uns alle, jede(n) Einzelne(n), auf ganz individuelle Art und Weise. Fast allen von uns ist mittlerweile die Tragweite und der Ernst der Lage bewusst geworden. Nach der ersten Phase des Verspottens, dann der Sorge, der Panik, den Hamsterkäufen und dem minutiösen Verfolgen der Corona-Live-Ticker in den sozialen Medien finden wir, dass es nun Zeit ist wieder mündig und erwachsen zu werden und zu handeln: mit der Situation verantwortungsvoll, menschlich und würdevoll umzugehen.




Zur Menschenwürde gehört eine mitfühlende, liebevolle freundliche Haltung gegenüber anderen und mir selbst. Das bedeutet z.B. auf die Älteren und Schwächeren Rücksicht zu nehmen und die Verbreitung des Virus zu verlangsamen, indem wir auf Hygiene achten, zuhause bleiben wo möglich, und Menschen helfen, die Unterstützung brauchen.

Menschenwürde bedeutet auch Selbst.fürsorge, indem wir auf Live-Ticker und Krisen-Nachrichten verzichten und uns z.B. nur einmal am Tag eine begrenzte Zeit über Nachrichten informieren. Stress und Sorgen schwächen das Immunsystem. Wir sorgen am besten für uns, wenn wir unser Immunsystem fördern: mit Sport, Vitamin-Shots (Ingwer, Kurkuma, Orange und Apfel), viel Obst und Gemüse oder am besten gleich mit Fasten. Zusätzlich Zink, Vitamin D3 und C wären ebenfalls hilfreich. Zur Selbst.fürsorge gehört auch, dass wir nicht dem Selbstmitleid oder der Opferhaltung anheimfallen, sondern uns mit nährenden Gedanken und Gefühlen stabilisieren.

Dafür gibt es hier Unterstützung:
Die Zeit hat "Kulturtipps für Quarantäne-Tage" veröffentlicht.
Die Berliner Philharmoniker bieten kostenlosen Online-Zugang für alle Konzerte und Filme in ihrer Digital Concert Hall, wenn man bis 31.3. den Gutschein-Code BERLINPHIL eingibt.

Menschenwürdig bedeutet auch, den Halt im Innen zu finden, wenn er im Aussen wegbricht. Manchmal müssen wir erst in Quarantäne geschickt werden, um uns auf uns selbst zu besinnen...

Die akutelle Krise ist eine Chance, die eigenen verängstigten Teile kennenzulernen und ihnen selbst. Halt zu geben.


Wir alle müssen uns gegenwärtig Gefühlen von Unsicherheit, Sorge, Angst und Ohnmacht stellen. Verdrängen oder Ablenken hilft da leider kaum. Aber wir können Wege finden, Gefühlen achtsam zu begegnen ohne dass sie uns überwältigen und damit wieder Kräfte freisetzen. Nutzen Sie diese Situation als Chance, Zugang zu sich Selbst. zu finden, mitfühlenden, eigenverantwortlichen Umgang mit sich Selbst. zu lernen und als Mensch weiter zu wachsen. Es ist ja nunmal so, dass der Mensch sich vor allem in Krisen weiterentwickelt. Also: Krone richten und neu aurichten!

Als Selbst.entwicklungs.coaches bieten wir Ihnen unsere Untersützung an: auf Wunsch gerne auch per Telefon-Coaching oder auch per Video-Coaching.
Persönlich sind wir bis auf Weiteres auch im Selbst.werk zu finden. Melden Sie sich hier an. Wir freuen uns auf Sie und die Arbeit mit Ihnen!

selbst.werk
Michaela & Andreas Hauser
Kolbestr. 3, 04229 Leipzig
www.selbstwerk.eu